
LIST Gruppe: KI mit einem echten Startpunkt
Die LIST Gruppe wollte KI nicht als Tool-Debatte führen, sondern an einem echten Arbeitsprozess zeigen, was möglich ist. Gemeinsam haben wir eine KI-Partnerschaft aufgesetzt, die mit einem priorisierten Use Case startet und daraus eine belastbare Entscheidungsgrundlage für den weiteren Roll-out macht.
1 Min. Lesezeit
Branche
Bau & Hochbau (Generalunternehmer)
Format
KI-Partnerschaft mit Evaluationsphase
Start-Use-Case
Eingangsrechnungen · Umsatzsteuerprüfung
Arbeitsweise
Priorisierung im Jour fixe · 1- bis 2-Wochen-Sprints
Problem
Viele Möglichkeiten, aber noch kein Beweis im Alltag
In großen Bauunternehmen gibt es schnell viele KI-Ideen: Dokumente prüfen, Wissen finden, Kalkulation unterstützen, Administration entlasten. Ohne klare Priorisierung bleibt daraus leicht eine lange Liste. LIST brauchte keinen weiteren Überblick über Möglichkeiten, sondern einen konkreten Startpunkt, der fachlich relevant ist und im Betrieb messbar werden kann.
Lösung
Mit einem Workflow anfangen, der zählt
Der erste Schwerpunkt liegt auf Eingangsrechnungen und Umsatzsteuerprüfung — ein Prozess mit Volumen, Regeln und spürbarem Entlastungspotenzial. Statt monatelang zu konzipieren, wird in kurzen Sprints gearbeitet: Use Case schärfen, Lösung bauen, mit Fachwissen prüfen, Ergebnisse dokumentieren und in die Organisation übergeben.
- Priorisierung — Nicht alle Ideen gleichzeitig, sondern die nächste fachlich sinnvolle Entscheidung im Jour fixe.
- Umsetzung — AI Engineer, Adoption Manager und Partner arbeiten nah am Fachbereich, damit Lösung und Arbeitsrealität zusammenpassen.
- Übergabe — Dokumentation, Betriebshinweise und Wissenstransfer gehören zum Projekt, damit der Use Case nicht im Prototyp endet.
Wirkung
Aus KI wird eine Entscheidungsgrundlage
Der Ansatz nimmt KI aus der Abstraktion. LIST sieht an einem realen Prozess, welche Qualität erreichbar ist, welche organisatorischen Voraussetzungen nötig sind und wo sich eine größere Partnerschaft lohnt. Genau so sollte KI-Adoption im Mittelstand starten: nicht mit einer Folie voller Möglichkeiten, sondern mit einem Arbeitsprozess, der nach dem Projekt besser läuft.


